Momentan #2

Die Zeit kommt langsam. Dennoch habe ich Angst. Mein Bett ist nicht genug groß, mich und meine Enttäuschungen in derselben Nacht leisten zu können. Und genau nächste Woche in dieser Nacht werde ich einen neuen Platz für mich finden müssen. Nein, mein Bett ist zu klein und meine verdammten Erwartungen werden immer größer. Ich hätte doch mit ihnen sprechen können und dann würde ich sagen, lassen sie mich bitte in der Ruhe. Ich will nicht mehr für eine Weile etwas erwarten. Ich möchte nicht nächsten Sonntag in meinem Leben haben. Weil es mir alles schon wieder schlimmer gehen wird und ich werde kein Bett zum Schlafen haben. Nein, ich bin schon unruhig. Ich will nicht den nächsten Sonntag sehen.

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The Great Gatsby – F. Scott Fitzgerald

During my travel from Dusseldorf I finished the book in the train.

I guess, I was a little bit excited on the last pages and really upset, because of developing of the story. Apparently, my facial expression was also changing, while I was reading. I haven’t noticed it until two teenage girls laughed me who sat opposite of me. Then I smiled too, but said nothing, because I couldn’t be sure, if they have really laughed about the way that I was reading. It was finished in next a few minutes and I was looking at the outside. I have left the book on the table. I was completely lost and asking myself: how it could be happened? I didn’t want to do anything for a short time and took my earphones and felt to dream with the songs of Adele.

Now I want to share some underlines from the book. I have lots of them, however I will write only a few of them.

*’Whenever you feel like criticizing anyone,’ he told me, ‘just remember that all the people in this world haven’t had the advantages that you’ve had.’

*He wanted nothing less of Daisy than that she should go to Tom and say: ‘I never loved you.’

*’I wouldn’t ask too much of her,’ I ventured. ‘You can’t repeat the past.’ / ‘Can’t repeat the past?’ he cried incredulously. ‘Why of course you can!’

*’She never loved you, do you hear?’ he cried. ‘She only married you because I was poor and she was tired of waiting for me. It was a terrible mistake, but in her heart she never loved anyone except me!’

*Thirty – the promise of a decade of loneliness, a thinning list of single men to know, a thinning brief-case of enthusiasm, thinning hair.

*She was the first ‘nice’ girl he had ever known. /…/ He found her excitingly desirable.

*When they met again, two days later, it was Gatsby who was breathless, who was, somehow, betrayed.

*’I can’t describe to you how surprised I was to find out I loved her, old sport. I even hoped for a while that she’d throw me over, but she didn’t, because she was in love with me too. She thought I knew a lot because I knew different things from her… Well, there I was, ‘way off my ambitions, getting deeper in love every minute, and all of a sudden I didn’t care. What was the use of doing great things if I could have a better time telling her what I was going to do?’

*’You said a bad driver was only safe until she met another bad driver? Well, I met another bad driver, didn’t I? …’

*It was all very careless and confused. They were careless people, Tom and Daisy – they smashed up things and creatures and then retreated back into their money or their vast carelessness, or whatever it was that kept them together, and let other people clean up the mess they had made…

The story was just hilarious. Additionally, I thought that I have also some similar experience and that is why I really wanted to read sentence by sentence. I was completely devastated at the end of my train journey. I stood up to go to the door and later saw that I left my beautiful bookmark that I was using over two years with every book of mine, on the table and came back for it. Just in a minute I was out and looking at the sky. How an incredible blue is that, I considered. At that moment I remembered my blue hand bag and ran to the train, jumped in, took my bag and left the train for the second time before door was closed.

I was smiling on the way to my home and thinking what a day was it.

Die geliebten Frauen

Ich verliebte mich in die Frauen.

Die älteren und jüngeren Frauen.

Sie hatten nur zwei gemeinsame Punkte, wenn man so ausdrücken soll.

Erstens, ich bewunderte sie, sodass ich sie nie vergessen konnte.

Wie kann man nicht eine Lebensweise, die alle anderen Lebensweisen auf der Welt bringen, nicht bewundern?

Ich bewunderte ihre Augen, die zu mir damals gelächelt haben.

Manchmal auch die Falten, die neben ihren Augen waren, weil sie das Zeichnen waren, was sie erfahren haben.

Und Lebensfreude von denen, die sie vor den kleinen Überraschungen hatten.

Und manchmal nicht berechnete Reaktionen von denen, weil sie immer ebenso kompliziert und unerwartet waren.

Wie viel haben sie mir beigebracht, wenn ich jetzt daran denke.

Noch eine andere Schuld, die man nicht zurück bezahlen kann.

Die weisen Frauen, für die ich Lieb hatte.

Sie waren jünger und älter, allerdings immer weiser.

Zweitens, sie sind nie bei mir geblieben.

Darum bin ich heute so skeptisch und denke darüber nach, ob ich je geliebt wurde.

Vielleicht nicht mehr als einen kürzen Zeitraum für einen Mensch.

Ich bin heute müde und verletzt.

Meine Füße haben mich zum Bett gebracht, wenn ich nichts bemerkte.

Und ich denke an die Frauen, die ich geliebt habe.

Neugier hatte ich immer, wie sie so unabhängig sein könnten.

Bin ich auch heute unabhängig geworden und aber auch allein gleichzeitig.

Nächste Woche habe ich meinen Geburtstag und ich werde 26.

Ich werde 26 ein Kind, einfach naiv, wie es in den Liedern gesungen wurde.

Ein Geburtstag, den ich dieses Jahr nicht feiern werde.

Ich nutze kein Facebook oder Instagram mehr und möchte nicht mehr sehen, wie sie weitergemacht haben.

Wie ich sagte, ich bewundere immer noch, wie sie so viel geschafft haben.

Wie sehen sie immer so schön und auch lebendig aus?

Ich bin aber in der Tat müde, meine Freunde.

Seit den Jahren habe ich nur meine Alleinsamkeit gesammelt und es geht noch schwerer.

Ich glaube, ich höre damit auf.

Womit, habt ihr gefragt?

Ich werde nicht mehr erwarten, die Geschichten zu finden, die ich auf den Bücher gelesen habe.

Ich weiß nicht, warum sie gegangen sind und warum sie so wenig gesagt haben.

Vielleicht sollte ich davon eine Ahnung haben, damit sie einen Grund zurückzukehren könnten.

Sie würden dennoch nie wieder.

Es ist nun schwierig hier zu stehen und auf der nächsten Schritt zu warten.

Und mich selbst lieben zu können manchmal.

Da es bei mir nichts anders als meine Einsamkeit geblieben ist.

Ihr denkt, so viel sind sie vermutlich.

Bloß einige, bloß einige, für die ich noch schreiben kann…

One of Those Days

It is again one of those days that I feel really passionate about writing. I want to underline something. I don’t write because I think, I am good at it. Quite the reverse, I have never thought that I was really good at something enough. However, it is only way which I know to get rid of my heavy thinkings. That is why I hope you won’t be bored, while you are reading them.

On the last days (after my story “der kleine Vogel” ) I find everything really insprational. If I could turn these things somehow in a story, it would be just amazing, On the other hand, they are really dangerous for me. I know I am really depressed, if I start to write them. Mostly, I imagine an old and alone man who I met during my train journeys. He tells me his own stories and at the very end of them give some advices about life. The thing is, this old person is my somehow reflection after many decades. And it is not only upsetting but also exhausting to try to imagine an old and alone person as yourself. But maybe I can complete this story one day. It would be really cruel though when I am done with it. I just don’t feel so strong to complete it nowadays. Maybe later. Or maybe in a couple of years. I don’t want to ruin it, so I will invest my time to create something better from this idea.

Second one is about a little girl who saw me at the near of Rhein-River and talked to me with the way that I have never heard before. Anyway this is a really positive story and I feel amazingly happy, if I consider the story. Perhaps I should start with this story.

How am I thinking those kind of things? Well, I have started to travel more and listen the others more. Maybe I have also experienced some of them. Who knows, right? 🙂

Wunsch in der Nacht

Ein anderes Schreiben hat mich heute geprägt und deshalb wollte ich auch über einen einzigartigen Mensch in meinem Leben einige Sache erwähnen.

Ich weiß, diese Zeile werden nicht von der Person gelesen, der ich jetzt schreibe. Aber ich verfasse manchmal einfacher, wenn ich duze. Deswegen versuche ich erstmal so.

“Ich hoffe, es geht dir besser. Ich hätte es dich fragen können, aber ich glaube, du möchtest es noch nicht hören. Wahrscheinlich möchtest du es von mir nie wieder hören. Ich weiß gar nicht so viel, was passiert ist. Ich verstehe allerdings, dass du nicht mehr mit mir reden darfst. Oder würdest. Macht es einen Unterschied? Vielleicht macht es doch. Aber an meiner Seite steht alles gleich und leise, seit deine Tür zu mir geschlossen wurde. Seit dem Tag spreche ich nur mit den Sternen darüber. Ich weiß wieder gar nicht, ob sie mir zuhören würden. Dennoch habe ich nichts anders als faszinierenden und schönen Himmel mit den entfernen Sternen in der Nacht. Und nichts anders als Phantasie. Da ich meine Realität schon verloren habe, wenn ich zum ersten Mal dich sah. Und deine Ozeane-Augen.

Ab und zu bin ich wach in der Mitternacht und denke an dich plötzlich. Dann schlafe ich weiter, sofern es Schlafen ist, meine Augen zu schließen.

Hoffentlich läuft alles bei dir besser. Selbst wenn es nicht so gut gehen würde, würdest du die einzige Person, die beste Lösung finden kann, sein. Ich sagte dir so viel, aber wahrscheinlich nicht das, dass ich dich immer sehr bewundere. Aus diesem Grund glaube ich an dich und weiß nur, dass du alles schaffen wirst.

Pass auf dich auf, meine liebe P.

Du wirst für mich immer so bleiben, weil du immer so warst.”

Meine Hefte

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Die Tagen werden länger. Ich frage mich gleichzeitig, warum sind die Nächte bei mir ebenso ewig länger. Niemandem antwortet mehr meine W-Fragen, sogar ich selbst ignoriere, was ich gefragt habe.

Ich sehe neben meinem Bett einige Hefte von mir. Beige, rote, kleine, große Hefte. Und noch einige Briefe liegen auf denen. Wann war das letzte Mal, wenn ich sie gelesen habe. Einige Monaten vorher vielleicht. Weil ich davon Angst habe, was ich fühlen würde und wie ich mich verlieren würde, falls ich sie lese. Ihr denkt vermutlich, es ist gar nicht so viel. Ich habe aber auch die Hefte, die ich seit Jahren nicht öffnen konnte. Ich fürchte mich, weil es wahrscheinlich nochmal passieren würde.

In den manchen gibt es die Namen, die ich immer noch versuche, zu vergessen. Und die sind auch die Namen, die nie geschrieben wurden, da ich sie nicht nennen durfte. Weil ich daran geglaubt habe, dass ich sie einfacher vergessen würde, wenn ich sie nicht nennte. Wie albern ist es. Und ich bin kein Kind mehr seit lange her. Oder doch bin ich immer noch ein Kind, das davon keine Ahnung hat.

Ich möchte nicht sehen, wie viel ich geliebt habe, wie viel ich jedes Mal verloren habe, was es mir zurückgeblieben ist. Denn die Antwort ist ja einfach alles und nichts.Ich habe so geliebt, dass ich nichts etwas anderes aber auch alles auf der Erde lieben kann. Die Welt und das Leben waren schön, da ich lieben dürfte. Danach habe ich alles verloren, weil die Liebe, die einzige Sache war, was ich gehabt habe. Am Ende ist mir nichts geblieben. Nichts als ein stilles Leben. Und das Leben wird immer noch stiller.

Ich bin in einem Meer und meine Hefte sind meine Steine, die mit meinen Beinen verbunden sind. Da ich ein schlechter Schwimmer bin, versinke ich langsam. Da sie alles, was ich habe, sind, werfe ich sie auch nicht.

Darum bleiben jede Nacht meine Hefte geschlossen. Genauso wie mein Herz. Und ich versinke eventuell weiter.

Noch ein schönes Musikstück von einem meiner liebligsten Filmen, wenn ihr mithören würdet…