Umsetzung

Seit langer Zeit habe ich über abstrakte Sachen gesprochen, was nicht nur für mich sondern auch für euch anstrengend war, glaube ich. Und genau in dieser Moment, überlege ich mir, ob unsere Gedanken abstrakt wären? Vielleicht sind sie so, bis man sie ausdruckt. Ich rede davon allerdings nicht mehr, weil ich zum Punkt kommen möchte.

Ich möchte mich auf diesem Blog nicht begrenzen. Dennoch bemerkte ich, dass es manchmal besser ist, wenn ich über was anderes schreibe als meine tiefen Gedanken. Weil die für das alltägliche Leben untragbar sind.

Kinofilme sind eine der größten von meinen Leidenschaften. Selbst wenn ich zur Zeit nur einen Filmabend pro Woche und nur einen Kinobesuch pro Monat habe, würde ich gerne mindestens über einige von denen schreiben. In der Vergangenheit schrieb ich oft auf meinen ehemaligen Blogs und einem Forum über Kinofilme. Darum freue ich mich schon darauf sehr, dass ich wieder die Filme so anders sehen kann.

Bücher könnten ein anderes Thema für mich sein. Die sind aber auch tief und daher soll ich darüber vermutlich noch einmal denken.

Über Selbsthilfe kann ich auch noch einige Dinge sagen, da ich in den letzten Zeiten darüber viel gelesen und manche Methode auch in meinem Leben angewendet habe.

Weil ich jetzt so angefangen habe, fand ich mich jetzt langweilig. Aber dann dachte ich, dass ich ja schon ein langweiliger Mensch bin. 😀

Mal sehen, was ich noch schreiben kann. 🙂

Schöne neue Woche euch. 🙂

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Gedanken nach dem Lesen des Tagebuches

Ich habe gerade ein bisschen von meinem Tagebuch gelesen. Es ist einfach schön, dass es immer so bleibt, wenn man schreibt. Erinnerungen und Gefühlen sind ja später anders und unrealistisch.

Würde ich mich wieder so fühlen wie letztes Jahr? Ich glaube daran nicht, weil jede Erfahrung anders und dadurch so wertvoll und einzigartig ist. Ich wünschte mir, dass ich einige Sachen ändern könnte. Es bringt allerdings nichts. Schön zu haben, was ich schrieb und zu wissen, wie ich mich einmal fühlte.

Viele Sachen im Leben sind schwer zu akzeptieren. Dieses Jahr hat mir aber viel beigebracht. Besonders die Dinge, auf die wir keine Kontrolle haben, müssen so angenommen werden, wie sie in der Tat sind. Dieses Jahr habe ich über den Tod viel gehört und viel nachgedacht. Vielleicht haben einige Menschen mich auch für Tod gehalten. Davon habe ich echt überhaupt keine Ahnung. Ich bin nur traurig, wenn ich daran denke. Und das hatte eine große Wirkung auf meine Denkweise. Ist es so einfach Tod zu sein? Diese Denkweise ist gefährlich für empfindliche Leuten.

Langsam zu langsam fühle ich mich wieder lebendig und stehe auf meinen eigenen Beinen. Ich nehme wahr, dass ich ein- und ausatme. Endlich.

Akzeptanz der Einsamkeit ist ein größer Schritt. Wir sind einsam geboren. Auch wenn wir denken, dass wir nicht allein sind, haben wir nach jeder Enttäuschung von den Anderen das Gefühl, dass sie uns nie verstehen und dadurch fühlen wir uns allein. Und die Liebe ist nur in den Büchern so leidenschaftlich geschrieben und auch die Freundschaft. Alles kann geopfert werden, weil es nicht so schwer ist, etwas Neues zu finden. Google mal einfach.

Zweite Schritt wäre keinen Hass zu haben, egal was man erlebt hat. Man kann natürlich nicht alles lieben und wer so macht, ist ein guter Schauspieler, glaube ich. Aber keinen Hass zu haben ist unsere Wahl. Diese Emotion macht die Person böse, neidisch, nervig, usw.

Es gibt natürlich viele Schritte und die wären auch unterschiedlich für jede Person aber die beiden sind mir wichtigste. Daher schreibe ich nicht weiter mit den Nummern. 🙂

Ich bin froh, dass ich ab und zu lesen kann, was ich früher erlebt habe. Das Schreiben ist ein großes Teil von meinem Leben, selbst wenn niemand es liest. Ich finde es in den letzten Zeiten allerdings schöner, wenn man Möglichkeit zum Mitteilen hat. Dann ist wie eine schriftliche Kommunikation, die auch immer hier bleiben kann.

Elefanten

Ich möchte heute eine bekannte Story erzählen.

elephant with chain

Ihr habt auch bestimmt darauf geachtet oder irgendwo gesehen, wie man die Elefanten trainiert. Es ist erstaunlich, dass so große Tieren nur mit einer dünnen Kette kontrolliert werden können. Als sie noch Baby sind, bekommt der Trainer sie und dann ankettet er diese kleine Elefanten. Sie versuchen jahrelang diese Kette zu brechen und laufen hin und her. Der Trainer macht seine Arbeit und damit erfahren die Elefanten, wie sie sich benehmen sollen. Nach dem jeden Versuch sehen sie, wie schlimm ihre Füße schmerzen und wie viele Verletzungen sie haben. Später entscheiden sie sich, dass die Kette unzerbrechlich ist. Sie müssen damit leben. Auch wenn sie genug groß sind, haben sie keinen Mut mehr, nochmal ausprobieren zu können. Sie wissen nicht, dass die Kette damals so dick aber jetzt einfach zu dünn für sie ist. Sie haben nur Angst vor den neuen Verletzungen und auch vor dem Schmerz. Sie können jede Zeit frei sein, aber sie kennen die Freiheit nicht.

Diese Story wird heute in der Psychologie als erlernte Hilflosigkeit genannt. Ist das Leben nicht wert, nochmal zu versuchen? Die Frage ist, ob wir auch mit diesen Ketten leben können. Vermutlich können wir auch eines Tages unsere Ketten zerbrechen. Verletzungen hat man ja immer. Im schlimmsten bekommen wir ja ein Neues. Diese Hoffnung haben zu können ist wirklich etwas Gutes. Wir sind die Einzige, die eigentlich uns helfen können, weil wir am Ende immer einsam sind.

Elefanten sind sehr kluge Tiere. Sie können die Gräber von ihren Vorfolgern finden und tatsächlich tun sie das, um sie zu besuchen, obwohl sie nie miteinander kennengelernt haben. Die sind immer mehr als ihre Aussahen. Und treuer als wir sind sie.

Elefant 2

Sie sehen meistens traurig aus. Vielleicht wissen sie immer noch, was wir früher sie getan haben und schon mal von ihren Eltern gehört. Sie können trotzdem mit uns leben. Vielleicht haben sie uns schon vergeben und alles vergessen. Weil sie auf jeden Fall mehr wissen als sie aussehen. Vielleicht mehr als die Menschen und deshalb ist es unwichtig, wie schlecht und grausam wir zu ihnen waren/sind. Vielleicht wissen sie sogar die Wahrheit von diesem Universum.

Sie sind doch ab und zu sehr glücklich. Wenn man sieht, wie schön sie mit dem Wasser spielen und mit einander so schön rennen, fühlt man sich auch deutlich besser. 🙂

elefanten 3

Wenn ich nächstes Mal einen Elefant sehe, werde ich ihn diese Geschichte erzählen. Vielleicht verstehe ich auch ja seine Antwort.

September

Heute ist der letzte Tag vom September. Ich hinterlasse einen der schwersten Monate von meinem leben. Wenn ich zurückschaue, sehe ich, wie ich in den letzten Zeiten in meinem Aquarium gelebt habe. Online-Tests nennen das Depression und ich habe noch keinen besonderen Name dafür. Egal was das ist, muss es da bleiben, weil es schon gereicht hat.

Ein Gefühl, das es mir sagt, dass es keinen Sinn hat, aufzustehen oder überhaupt zu schlafen. Dann sucht man einen Ausstieg und ruf mal einen Freund/eine Freundin an. Sie nehmen nicht so ernst und schon wieder fangen mit ihren Problemen an. Ich sage nichts mehr, da ich schon geschrien habe, was falsch mit mir war. Ihre Meinung nach sollte es bald vorbei sein. Ich weiß es doch, aber könntet ihr mir bitte sagen, wie ich es überwinden kann? Könntet ihr mal überlegen, warum ich euch geschrieben/angerufen habe? Sorry liebe Freuende, es muss doch um eures Leben gehen. Entschuldigung, ich habe nur gequatscht und es geht mir doch gut. Hast du dieses lustige Video auf Youtube gesehen? …

Unendliche Nachrichten liegen auf meinem Handy. Wieso ist so schwierig sie antworten zu können? Wie schaffen die allen Leute ihr alltägliches Leben so einfach zu organisieren? So viel Geschirr habe ich schon wieder…

Irgendwann denkt man über den Tod und danach das Leben. Und zufällig lese ich “Der Fall” nach den Jahren. Da sagt der Hauptcharakter, wie es sein würde, falls er nach seinem Selbstmord die Gesichts von seinen Freunden und Bekannten sehen könnte. Er wollte ihnen absolut ein Schuldgefühle geben und sie bestrafen. Weil es allerdings unmöglich war, hat er darauf jahrelangen verzichtet. In diesem Zeitraum habe ich auch echt lange gedacht über das Leben und den Tod. Was ich bemerkt habe, ist etwas Interessantes, denke ich. Von Außen sieht alles ganz normal aus. Ich war zum Beispiel für ein engagiertes Projekt in Belgien und versuchte gute Laune zwischen den Menschen zu haben und es ging mir vielleicht auch gut. Wenn ich wieder zu Hause bin, kamen wieder alle Gefühle, die ich zu Hause gelassen habe. Die Menschen können unsere Gedanken von unserem Gesichtsausdruck nicht so einfach lesen. Falls man sogar lächele und auch lache, ist es dann Doppel zu schwer. Ich zeige auch gute Leistung auch bei der Arbeit. Nur das Studium geht richtig scheiße, weil mein Kopf überhaupt nicht da ist.

Ich möchte jetzt etwas Ungewöhnliches zugeben. Ich habe auch lange über den Selbstmord gedacht. Wenn man alles so sinnlos findet und seine Interesse für alles verliert, dann denkt man an solche Sachen. Die Menschen, die in meinem Umfeld leben oder meine Familie und Freunde, hatten keine Ahnung und darum haben sie auch natürlich keine Sorge gemacht, wie es mir in der Tat ging. Wenn ich nicht ein vernünftiger und stärker Junger wäre, könnte ich wahrscheinlich heute diesen Text nicht verfassen. Denkt ihr vielleicht das ich übertrieben habe und ein bisschen arrogant bin. Ich denke allerdings, dass ich überlebt habe, denn ich weiß ganz genau, wie ich mich gefühlt habe. Man hört irgendwann auf, Hilfe zu suchen, denn wir sind alle so beschäftigt und stoppen nie und zuhören nie.

Jetzt kommt das Leben-Teil. Wir sind heute in 2018 und wir leben heutzutage durchschnittlich 80 Jahre. Das ist etwa 4% von unserer zwei tausend jährigen Geschichte. Und die erste Homosapiens lebten angeblich vor etwa 300.000 Jahren. Und das ist ungefähr 0.026% von unserer Geschichte auf der Welt. Ich sage noch nicht, dass unsere liebe Erde  4,5 Milliarden Jahre alt ist. Da mache ich keine Berechnung mehr, weil es wirklich komisch wäre.

Depressive Menschen denken zwei Sachen. Erstens, dass sie klüger als viele Anderen sind und zweitens, was für einen Sinn das Leben haben würde. Nach ich das erfahren habe, habe ich mich entschieden, dass ich eine depressive Person bin. Darüber habe ich viel gelesen und Psychologen behaupten, dass es nicht was schlimmes ist. Ok, dann.

Es klingt aber tatsächlich komisch, dass wir so wenig leben und ich so viel erwarten. Warum sind wir überhaupt hier? Nur etwas leckeres zu essen, zu arbeiten, zu reisen, Liebe zu machen, usw. ? Großartige Bücher sagen, dass die Liebe wert ist. Das ist aber so eine Lüge in der jetzigen Zeit. Es gibt Millionen anderen Kandidaten, um eine Freundin/einen Freund zu haben. Warum sollte man überhaupt sich bemühen, eine Beziehung zu reparieren? Es ist egal Freundschaft oder eine Liebesbeziehung. Wir sehen alles jetzt so einfach. Magst du ihn, dann kannst du es behalten. Magst du ihn nicht, solltest du mal blockieren. Oder solltest du ihn ignorieren, weil das es Zeichnen ist, dass er für dich überhaupt nicht mehr wert ist. Danke Sozialnetzwerke. Ich kann mit ihnen nicht mehr umgehen und seit einigen Tagen bin ich komplett raus. Ich bin so verdammt naiv und simple für diese Show-Medien.

Am Ende würde ich nur sagen, dass es für mich vorbei sein muss. Danke meinen gastfreundlichen griechischen Freund fliege ich in einigen Tagen nach Griechenland und ich glaube, ich brauchte schon so was. Vor einigen Tagen habe ich einige Bücher über meine Situation gekauft und lese momentan sehr gerne.

Ich bin fertig mit dir September und möchte dich nicht mehr sehen. Morgen ist ein schöner Tag, weil es endlich vorbei ist, weil ich mich entschieden habe. 🙂

 

 

Ehrlich #2

Zuerst möchte ich mich entschuldigen, dass ich eure Kommentare noch nicht geantwortet habe. Ich habe sie schon gelesen und bin nur dankbar dafür, weil sie sehr herzlich geschrieben wurden. Dennoch hätte ich weder Kraft noch richtige Wörter, um genau so schöne Antworte schreiben zu können. Es tut mir wirklich leid. Ich habe das versucht, aber sie gingen irgendwie nicht. Heute schaffe ich hoffentlich das.

Was ich in den folgenden Zeilen schreibe, entstehen aus äußerst pessimistischen Gedanken. Deshalb bitte ich euch nicht zu lesen, falls ihr eure gute Laune behalten möchtet. Wer möchte im Endeffekt schlechte Laune bekommen? Niemand, seltsam. Ich muss allerdings für mich selbst darüber schreiben, weil ich nur auf diese Weise meine schwierige Gedanken weglassen kann.

Unter diesem Titel verfolge ich meine große Ängste und verdeckte Geheimnisse.

Bevor ich mit dem Thema anfange, möchte ich drei Bücher nennen. “Der Fall” und “Der Fremde” von Albert Camus und “Der Steppenwolf” von Hermann Hesse. Kennt ihr sie oder sogar habt ihr auch sie gelesen? Die sind nicht die schönste Bücher je ich gelesen habe. Trotzdem haben sie einen sehr wichtigen Platz in meinem Leben. Viele Menschen finden sie kompliziert und haben Schwierigkeiten, die Charaktere zu verstehen. Es ist erschreckend, dass ich damit keine Probleme hatte. Ich kannte schon vom Anfang alle Hauptpersonen, und zwar das war wie im Spiegel mich zu betrachten.

Letzte Woche haben wir im Lesekreis das Buch “Der Fall” gelesen. Ich habe dieses Buch vor vier oder fünf Jahren schon gelesen und diese Wochenende zweites Mal das gelesen. Ich wusste sofort wie es beenden würde. Nicht weil ich mich das Ende erinnere, sondern weil ich dieser Person so gut nachvollziehe.Wenn wir darüber im Lesekreis gesprochen haben, wollte ich nicht so viel reden. Was ich allerdings gesagt habe, war für die anderen Teilnehmer interessant, denke ich und am Ende war ich eigentlich eine der meisten sprechenden Leuten. Mist. Ich hatte auch schlechte Laune. Haben sie festgestellt, wie ich ihn so einfach verstanden habe? Vielleicht sollte ich ihre Argumente nicht so deutlich ablehnen und mit unterstreichenden Zeilen meine Argumente nicht beweisen.

Ich möchte meine Rezension darüber schreiben, aber weiß ich noch nicht, ob ich es in diesem Monat schaffen kann. Oder überhaupt, dass ich das machen soll!

Die Sache ist, denke ich an den Tod und das Leben zu viel. Auch an den Gott manchmal. Ich verstehe meistens nicht, wie alle Menschen so einfach das Leben genießen kann. Ich mache keine Vorwürfe, aber ich bin nur neugierig, warum ich so bin. Das macht mich einsam und gleichzeitig allein in einer Gruppe, wo ich gerade stehe. Und so einsam manchmal, dass es mir unbeschreiblich kalt ist. Es ist nicht das Gefühl von kaltem Wetter, sondern das Gefühl von kalten Menschen und unseren oberflächlichen Problemen. Was ist bloß falsch mit mir? Warum finde ich den Tod so einfach und das Leben so wertlos? Das Leben ist in der Tat wunderlich. Man kann gar nicht beschreiben, wie schön das Ausatmen ist. Wofür lebe ich überhaupt? Habe ich eine vernünftige Antwort für diese Frage? Was soll das Ziel im Leben sein? Falls man etwa 80 Jahren leben kann, was soll ich in den Resten machen, damit ich sagen kann, dass es schön war. Muss es schön sein? Was ist die Schönheit überhaupt? Viele Menschen verwirren Jugendlichkeit und Schönheit, glaube ich. Ich habe sehr schönen Leuten kennengelernt, die gar nicht so gut aussahen. Was wir heute als hübsch oder schön bezeichnen für die Menschen, kommt aus der Jugendlichkeit, denke ich. Es gibt aber so schöne alte Leuten. Wie ich beschrieben wird? Wie kann ich das verstehen? Ist es überhaupt wichtig? Meinen Großeltern habe ich nie kennengelernt. Finde ich darum die alte Leuten sehr schön und bewundere sie so viel?

Ich habe immer eine andere Frage für mein jedes Fragezeichnen. Und halbe Antworte, die ich immer auf der Büchern danach suche, was sie bedeuten. Ich lebe gleichzeitig auf der zwei unterschiedlichen Welten. Ein Mal ist das echtes Leben, wo ich ausatme und ein Mal ist eine Imagination, wo ich alles schaffen kann, was ich machen möchte. Und das ist nur mit den Büchern möglich. Sie bringen uns eine Welt, auf der alles irgendwie verständlicher als dieses echte Leben ist.

Es gibt zu viel, was ich sagen kann. Dennoch kann ich sie nur schreiben. Wenn ich darüber sprechen möchte, möchte niemand mich zuhören. Und so bin heute nur ein guter Zuhörer geworden. Ich bin der, der immer zu viel erzählen möchte und auch der meistens stille bleibt. Anders fühle ich mich manchmal. Es kam zum Beispiel letztes Mal mit einem Blick von einem Mann in einem Zug. Ich fühlte mich wie ich etwas falsches gemacht habe. Ein Blick vom Hass. Bisher habe ich nicht etwas deutlich Rassistisches bemerkt aber kennt man sofort, wenn es Hass gibt. Warum gibt es überhaupt so viel Hass auf der Welt?

Heute habe ich auf Youtube dein Video der Uni über psychologische Beratung gesehen. Bisher habe ich sie noch nicht besucht, aber ich glaube, ich brauchte auch Unterstützung. Ich sehe momentan, dass ich mit meinem Leben gar nicht so gut umgehe, wie ich dachte.

Es ist einfach zu sagen, dass ich momentan krank und müde bin, da ich in den letzten Zeiten zu viel arbeitete oder wegen des Wetters als zu sagen, wie ich mich fühle. Das verursacht aber ein anderes Problem und ich fühle mich, wie ich ein zweites Leben außer meiner Wohnung habe. Und es gibt noch mein privates Leben, das von niemandem bekannt ist.

Ja, vielleicht ist die Zeit gekommen, um eine Beratung zu hören. Denn es geht so definitiv nicht, obwohl ich sage, dass es mir doch gut geht.

Misserfolg

Manchmal habe ich nur einige Wörter wie heute.

Es tut mir leid und schaffe es nicht. Das ist nicht zum Ende oder auch nicht Anfang. Nur ein größes “nichts” in my mind. Eine hässliche Portrait, die ich heute von meiner Wand runter genommen habe. Ich bin heutzutage nicht glücklich oder vielleicht seit lange und auch nicht traurig. Komplett leer fühle ich mich in meinem Innen. Es geht nicht mehr und besonders in den Momenten, in denen ich dachte, dass es gut ging. Auch dieses Schreiben ist heute so. Ein großes Beispiel vom Misserfolg. Es macht nicht aus, ob man es geschrieben hat oder nicht, gelesen hat oder nicht. Spielt es genau so eine unwichtige Rolle, ob ich da bin und ob ich ein Mensch bin. Alles ist genauso unwichtig und dadurch gibt es wieder noch wertvolle Dinge als die Anderen. Aber nicht ich oder was mit mir zu tun hat. Heute geht es um nichts und auch morgen wahrscheinlich, denn gestern war schon so.

Und mir geht es nicht …

Sorry…